Der Anschluss für Festplatten IDE ist ebenfalls den meisten Nutzern unter dem Begriff ATA bekannt und ist ein Vorgänger vom SATA oder SATA2. Bei dieser Schnittstelle ist es wichtig, mittels Jumpern festzulegen, ob das Laufwerk entsprechend mit der Adresse 0 oder 1 erkannt werden soll. Diese Adressen werden allgemein als Master (0) oder Slave (1) bezeichnet. Wie die Jumper bei einem IDE Anschluss zu setzen sind, wird auf der Festplatte oder aber in der beigefügten Bedienungsanleitung genau angegeben. Und dies zu beachten, ist insofern sehr wichtig, als dass damit gewährleistet wird, dass die volle Kapazität der Festplatte erkannt wird.
Weiterhin ist es mittels dem IDE Anschluss möglich, beispielsweise auch zwei Festplatten anzuschließen. Denn bei den meisten Boards sind zwei IDE Schnittstellen vorhanden. Allerdings wird diese Möglichkeit nicht nur von Festplatten genutzt, sondern gleichermaßen auch von DVD-Laufwerken oder CD-Laufwerken. Insgesamt können auf einem Mainboard oder Motherboard aufgrund der Einstellungen für Master und Slave maximal vier Komponenten angeschlossen werden, welche den IDE Anschluss besitzen. Auch wenn diese Möglichkeit als veraltet erscheinen mag, da es jedoch noch genügend Hardware außerhalb der Festplatten gibt, welche mit dieser Schnittstelle arbeiten, werden auch nach wie vor neuere Platinen mit dem IDE ausgestattet. Weiterhin sind zu diesem Zweck spezielle Kabel nötig, welche jedoch in der Regel mitgeliefert werden. Die Übertragungsrate beträgt bei der IDE Schnittstelle lediglich etwas unter 150 Mbit/s, was auch ein Grund ist, weshalb diese Möglichkeit mittlerweile fast vollständig vom Nachfolger SATA oder SATA2 abgelöst ist. Denn bei den heutigen Festplatten ist diese Geschwindigkeit zu gering ausgelegt.