Zu den geläufigsten Anschlussmöglichkeiten bei den Festplatten gehört nach wie vor der überwiegend verbreitete SATA Anschluss. Vielen ist er auch als Serial ATA geläufig. Hierbei handelt es sich um die nach wie vor am meisten genutzte Möglichkeit des Datenaustausches zwischen dem Prozessor auf dem Mainboard oder Motherboard und der Festplatte. Entwickelt wurde der SATA Standard um die Jahrtausendwende von Intel und ist eine Weiterentwicklung des bis dato gültigen ATA Anschlusses.
Der SATA Anschluss sagt aus, dass die Daten seriell, also Bit für Bit, übertragen werden, was bei dem ATA nicht der Fall war. Da wurden sie als 16Bit-Bündel verarbeitet. Mit dem erneuerten Anschluss wurde einem Datenverlust vorgebeugt, aber auch eine wesentlich höhere Datentransferrate ist durch die Weiterführung möglich, auch wenn der Geschwindigkeitszuwachs für den normalen Anwender kaum bemerkbar ist. Die Kabelführung konnte ebenfalls um einiges vereinfacht werden und Datenträger können mittels SATA selbst bei laufendem Betrieb ausgetauscht werden.
Dies wurde als ebenfalls positive Neuerungen erkennbar. Mit dem SATA Anschluss sind Übertragungsraten von bis zu 150 Mbit/s möglich. Aufgrund der stetig wachsenden Datenmengen, die es zu übertragen gibt, sorgt die aktuelle SATA2 Version dafür, dass der Durchsatz verdoppelt wurde. Diese Schnittstelle ist absolut notwendig, so sichert dieser Anschluss zu, dass die heutigen Leistungen der Festplatten voll ausgenutzt werden können. So gut wie alle Festplatten verfügen heutzutage über den SATA2 Anschluss, der Vorgänger ist entweder nicht mehr oder nur noch bei wenigen, älteren Modellen zu finden. Jedoch ist der SATA2 Anschluss rückwärtskompatibel, so dass auch die älteren Festplattenarten noch genutzt werden können.